Dienstag, Mai 09, 2006

research king

Nachdem ich mich von der montäglichen, sehr schönen „überrasche den Steini“ Party erholt hatte (Super Idee Ihr!), habe ich Bürokratenkram erledigt und mich wieder voll und ganz meinem aktuellen Australienproblem gewidmet. In den letzten Wochen habe ich mich zwar reichlich damit befasst, aber ohne Klarheit zu erzielen. Allerdings muß ich das bald klären, um zu wissen in welchen Staat ich gehe, denn nur dann kann ich mich dort gezielt um den Rest - wie wohnen, Infrastruktur, arbeiten, Zeug schicken, etc. - kümmern.

Knappe Problembeschreibung: „muss ich in dem Staat leben und arbeiten, dessen
Sponsorship ich genieße, oder kann ich auch woanders (klar immer noch regional) leben und arbeiten?“ Und das Ganze natürlich, ohne meine Optionen auf ein anderes Visum bzw. Permanent Residency, in Gefahr zu bringen.

Relativ wichtige Frage, da mein „Skilled Independent Regional (SIR) Provisional Visa - subclass 495“ nur 3 Jahre gültig ist und ich mich erst nach 2 Jahren leben und arbeiten in „regional Australia“ auf ein anderes Visum bewerben kann. Das Problem ist, dass es dieses Visum erst seit Juli 2004 gibt, folglich niemand die 2 Jahre komplett absolviert hat und es aktuell keine Rechtsprechung diesbezüglich gibt.

Also habe ich heute wieder auf allen Fronten recherchiert, noch mal einen Schwung e-mails losgelassen und jeden um Hilfe gebeten den ich in Australien kenne. Ich nehme ja schon ungern „nein“ als Antwort an, aber ein schwindeliges „wir wissen es nicht“ reicht mir gerade gar nicht. Hätte man mir allerdings im Oktober 2005 gesagt, ich könne nach Adelaide, hätte ich natürlich sofort Hurra geschrieen. Interessant wie diese Luxusprobleme funktionieren… Dieses Pyramidenprinzip muss ich mir auch mal in Ruhe anschauen…

Zur Erholung war ich abends auf Graceland im Garten, habe mit dem King Hüftschwünge, Umwerfen und die Rasenrolle geübt, und wer von uns beiden nachher kaputter war und größere Rasenflecken an den Knien hatte, kann ich nicht mit Gewissheit sagen.



Besonders hat mich aber die Einladung der Herren auf die „Jungs Terrasse“ gefreut. In Australien nennt man so einen Fuhrpark mit Werkzeugbank, Schrauben, Ölfässern und Barbecue übrigens Blokes Backyard...