Freitag, Juli 07, 2006

Dickes B

Irgendwie bereue ich gerade sehr, nicht die ganze WM im Lido - dem 11 Freunde WM Quartier - verbracht zu haben. Besser gucken kann man einfach nicht: Draußen die klassischer Kreuzberger Hinterhof Atmosphäre und drinnen ein altes Theater, mit einer Kinofähigen riesen Leinwand, auf der sich die Spieler gestochen scharf abzeichnen, ein gar amtlicher quasi Dolby Surround Sound, eiskaltes Becks, Campingstühle, bequeme Barhocker und an die Wände werden 80er Jahre Panini Fotos in Übergröße projiziert.

Schön auch die Zweiteilung in Drinnen und Draußen. Draußen aalen sich gestylte Eventgucker auf Campingstühlen vor den Bildschirmen derweil drinnen Fußball geguckt wird. Laut und groß. Toll!



Ansonsten ging es bei diesem quasi Abschiedstrip vor allem darum Menschen zu treffen und Berlin zu inhalieren. Ich habe mir bislang die Füße erst rund dann eckig gelaufen, viele alte Bekannte und gute Freunde getroffen, festgestellt, dass die Kreuzberger Nächte gar nicht mehr sooo lang sind und in Prenzlauer Berg kleine Kinder auf diesen Roller Rädern ohne Pedalen auch in diesem Sommer wieder "das!" fashion accessoire of the year sind. Natürlich alles nur Natur belassenes Öko Holz von glücklichen einheimischen Bäumen und einer ebensolchen Sonne beschienen...

Ich kann nur sagen: Schön in Berlin! Bisschen anstrengend alles, aber einfach schön.
Mehr später, ich geh jetzt erstmal mit Stefan am Kollwitzplatz frühstücken, Zeitungen lesen, Milchkaffe trinken und dem bohemian lifestyle fröhnen.

3 Comments:

Blogger Bob said...

Det hab ick och noch so in Erinnerung, wa. Berlin is´n schuckes Plätzken...:) Gruß an Hazelwood und Anna Blume..:)

10:25 AM  
Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Urps. Ich hätte mir lieber Bielefeld als Stadt zum Verabschieden ausgesucht...

8:26 PM  
Anonymous Anonym said...

C: Ich hab die Liebe gesucht in Paris
R: Es war in Sevillia, wo Pedro mich verließ.
C: Um Antje hab ich geweint in Amsterdam
R: Bei Don Guionvanni in Rom kam ich nicht an.
B: Tausendmal ganz allein um die Welt,
ich war so einsam verlassen, fustrfiert.
Doch dann letzten Mai ist es plötzlich passiert.

B: Ich fand das ganz große Glück
mit dir im Zug nach Osnabrück.
Du hast mich angemacht
so kurz vor Offenbach,
wir haben Sekt bestellt,
gleich hinter Bielefeld.

B: Ich fand das ganz grosse Glück
mit dir im Zug nach Osnabrück.
Wir fingen an zu schmusen,
beim Halt in Leverkusen,
dein süsses Muttermal
fand ich in Wuppertal.
Ich fand das ganz grosse Glück
in Osnabrück.

C: Ich stand als Single in der Bar in Shangai.
R: Sogar in Rio war kein Mann für mich dabei.
C: Ich schwamm ganz allein im Pazifischen Meer.
R: Am Strand von L. A. lief ich den Boys nur hinterher.
B: Tausendmal ganz allein um die Welt,
ich war so einsam verlassen, fustrfiert.
Doch dann letzten Mai ist es plötzlich passiert.

B:Ich fand das ganz große Glück
mit dir im Zug nach Osnabrück.
Du hast mich angemacht
so kurz vor Offenbach,
wir haben Sekt bestellt,
gleich hinter Bielefeld.

B: Komm, lass uns Liebe machen
im ICE nach Aachen.
Ich will Dich ewig küssen
von Flensburg bis nach Füssen.

B:Ich fand das ganz große Glück
mit dir im Zug nach Osnabrück.
Du hast mich angemacht
so kurz vor Offenbach,
wir haben Sekt bestellt,
gleich hinter Bielefeld.

Ich fand das ganz grosse Glück
mit dir im Zug nach Osnabrück.
Wir fingen an zu schmusen,
beim Halt in Leverkusen,
dein süsses Muttermal
fand ich in Wuppertal.
Ich fand das ganz grosse Glück.
Ich fand das ganz grosse Glück.
Ich fand das ganz, ganz grosse Glück
in Osnabrück.

12:03 AM  

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