Montag, März 26, 2007

North Shore

Besagtes fängt direkt auf der anderen Seite vom Noosa River an und besteht die ca. 80 km gen Norden fahrend aus folgendem: rechts Wellen und Meer, geradeaus Sand, links Sanddünen gerne mit Pandanuss, Gras, Kasuarinas und ganz vereinzelten Gumtrees bewachsen. Ansonsten eher nix. gar nix.

Der Plan? Beach camping, geht wie man sieht... ...Natur, Seeadler, Schildkröten, Manta- und Stingrays suchen, nebenbei neue Rekorde im Marchflies erschlagen aufstellen, die berühmte Welle von Double Island Point suchen und wenn gefunden, surfen, surfen und dann mal Gucken.
Dem mit Sicherheit schwer angepisstem, großen Bruder von dem hier bin ich glücklicherweise nicht begegnet. Wie man so liest.

Auf Double Island Point haben sie anno 18irgendwas nen Lighthouse gebaut. Wieso will heutzu Tage eigentlich kein Kind Lichthauswächter werden? Die Jungs haben aber auch immer die schönste Aussicht am Platze…

Irgendwie fühle ich mich ja tendenziell ziemlich bescheuert, wenn am Strand die Bretter geschultert werden und der Weg erstmal stramm bergauf geht. Bergauf. Weg vom Strand. Hallo? Rauf zum Lighthouse um auf der anderen Seite irgendnen Viehabtriebsweg zu suchen und zu finden (puh!), der angeblich auf der Nordseite runterkommt um dort genauso angeblich die berühmte Welle zu finden. Nach ner halben Stunde frag ich mich dann doch ob ich sie noch alle habe.Nee, ne? Hab ich nich... Oder?

Beim ersten Ansatz von Ahnung was sich auf der anderen Seite und hinter den Bäumen da un am Wasser da unten verbergen kann und wird, geht aber mal so Einiges. Yeeha! Sofortiges Redbull Syndrom. End Flügel Alarm. Hammer, hammer.

Wellen, kaum jemand da und die Wenigen die schon da sind, kennt man auch noch. Aus Noosa, eh klar, grosses Lachen.
Jacob macht aus seinem 60er Jahre VW Bus ganz einfach einen 4 wheel drive: Absolute Ebbe abgepasst, Reifen runtergelassen, 4 Jungs ausgestiegen und zwo, drei schiebt. Quasi machen 4 Reifen-Schieber auch ein Allrad.
Macht irgendwie mehr Sinn als das mit gleiche
mit 4x4, minus Ebbe plus Baum zu versuchen. Ich absoluter Voll-Amateur!

Aber hat es sich gelohnt? Aber Holla! Und wie. Was ein absoluter glasklarer Traum...

Unfassbar ist dann mal so Richtig, wenn man von der perfekten Welle so weit getragen wird, dass es mehr Sinn macht am Strand zurückzugehen als wieder rauszupaddeln.
Und das Ganze vor der Kulisse! Isch werd bekloppt…

4 Comments:

Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Als ob in diesem Noosa-Nest nicht schon per se der Arsch ab ist. Nein, Madame muss auch noch Strapazen für die Ober-Ober-Einöde auf sich nehmen... ;-) Du sollstest mal wieder einen Freibadsommer im Löricker durchmachen, nur so zum Geraderücken der Relationen.

P.S.: Ute gefällt mir immer besser. Und die paar Meter durchs Wasser hätteste bestimmt auch noch geschafft.

4:33 PM  
Blogger myglobalsoul said...

Prust! Recht haste.
Au Mann nur die Vorstellung vom Loericker an nem Sommersonntagnachmittag zieht mir glatt die Schuhe aus.

Natur rockt! Uebrigens habe ich Ute genau da durch gescheucht, so sieht nunmal manchmal Ebbe aus. Denn voll schlau: ohne Bretter zurueck gewandert, Ute eingesammelt, Leisha Track angegangen, Baum umkurvt, wartendes Brett geschnappt und nach der zweiten Runde endbequem Brett ins Auto und am Strand lang gen Heimat geblasen. geht.

2:38 AM  
Anonymous Anonym said...

Boaah neee, wie geil ist das denn?! Einöde, Sand, Meer, n'bißchen Botanik – das ist genau das, was ich jetzt brauche. Und ein Million Marchflies können zusammen nicht so schlimm sein wie unser „Creative Director“, ehrlich.

@Steini: Lass die Finger von meiner Frau!

1:12 PM  
Blogger myglobalsoul said...

@Edler: die Marchfly an sich erschlägt sich wohl auch leichter und Konsequenzfreier...
@Steini: kannst mit die Fingers ruhig am Truck packen. Ute will das.

1:35 PM  

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