Samstag, März 22, 2008

Es plaetschert

Das Leben. Es plaetschert gerade tendentiell ereignislos vor sich hin. Das mag auch damit zu tun haben, dass es seit Weihnachten auch jeden Tag viele klare Tropfen plaetschert. Wobei das gelogen ist, denn letzte Woche hatten wir tatsaechlich satte 72 Stunden ohne Regen. Ist wirklich schon so weit dass ich mich uebers Wetter unterhalten muss? Was kommt als naechstes? Die nicht vorhandene Putzfrau?
Nun, die Ursachenforschung ergibt, dass tendentiell ereignislos ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Keine Grossereignisse, die ihre Schatten hinterherwerfen und die Groessern sind wahlweise nicht Blogtauglich oder weit entfernt und zu Kleinbonumspezifisch. Zu letzterem zaehle ich dass es vor Ort von enormer Wichtigkeit ist, dass trotz allen Wehrens, Kratzen, Beissen, Haareziehens Noosa Shire mit Wirkung vom 17.03. dahin geschieden ist und wir nun Teil vom sogenannten "SunshineCoastRegionalCouncil" sind. Das hat wohl Auswirkungen auf so ziemlich alles vor Ort, irgendwie und irgendwann auch auf meinen Job. Keine Ahnung welche, ich werde mich vorerst garantiert nicht um dieses ungelegte Ei scheren. Ausgesprochen positiv duerfte sich die Wahl von unserem Ex-Buergermeister zum neuen Buergermeister von Grossbonum auswirken. Soviel dazu und die Hintergruende und das was das Leben hier so am ticken haelt, interessiert Euch doch nun mal echt nicht.
Also doch zurueck zum Pisswetter: das hat naemlich den Vorteil, dass die gesammelten Sturmtiefs ziemlich konstant fuer Wellen sorgen. Letzteres hat wiederum die Auswirkung, dass trotz depressivem Regen alle tendentiell mit Lachem im Gesicht rumlaufen.
Und ich sollte eindeutig dringend weniger depri Mucke hoeren. ttss, ttss



Eine Woche ohne Wellen gab's allerdings, praktischerweise die vom Festival. Longboarder aus der ganzen Welt reisen fuer zig verschiedene Disziplinen an. Dieses Jahr auch auf der Front viel Geplaetscher. Mann Mann Mann das tut dann schon echt leid. Da reisen die Super Heroes um die halbe welt um hier zu sein und muessen dann beschissene Beachbreaks statt legendaerer Points surfen. Nach diversen Anrufen beim Wellenmacher, gab es wenigstens an den Finaltagen ausreichend was aufs Brett. Und das war wiederum schwerst spektakulaer.

MitFreunden, dezentem Kater und haengendem Unterkiefer am First Point sitzend, laesst sich nen Sonntag gut verbringen. Saemtliche Grundsaetze der Physik und Gravitation gaenzlich aufgehoben.
Die Tandem Weltmeister:



Noserider Finale:

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Wie, auf der Südhalbkugel regnet's auch?! Kein Wunder, dass da nicht mehr genug Wasser für anständige Wellen da ist.

Und wie immer sehr, sehr schöne Bilder, dude (dudine? duedeline? dudess? dudeuse?). Echt verschärft (hab gerade gestern „Könige der Wellen“ gesehen…). Auch wenn die beiden mittleren mich ein bißchen an Eiskunstlauf erinnern.

9:46 AM  

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