Dienstag, Juli 11, 2006

Müde

Ich bin soooo müüüüde. Gestern Abend war ich schon stehend k.o.

Wobei es mir tagsüber trotz der vorabendlichen 3 Fässer Kölsch mit offensichtlicher Meskalin, Adrenalin oder sonst was Beigabe, erstaunlich gut ging. Bei Mama und Papa abgehangen, die Haustauscher kennen gelernt und die beiden verabschiedet. Dann im Moneypenny das Finale gesehen, wenig wenig getrunken und heute Morgen habe ich mich endgültig gefühlt als hätte mich ein italienischer Trekker überfahren. Der hatte aber auch noch schön zurückgesetzt um sicher zu gehen.

Folglich hatte ich um kurz vor zehn zwar meinen Autoschlüssel in der Hand, nicht aber meinen Wohnungsschlüssel. Ich stand draussen, eh klar. Let’s face it: Ich habe ein pathologisches Schlüsselproblem.

Fazit 1: wenn man Termine hat kann man sich getrost auch später um Dinge, die sich nicht von selbst lösen, kümmern
Fazit 2: Türen kriegt man nur in Filmen mit Scheckkarten auf.
Fazit 3: Irgendwie gehts immer.

Kurzer Hand beschlossen dem Abgehänge den Garaus zu machen und mich mit Olli zum abendlichen Laufen verabredet. Sehr schön am Rhein lang.

Leider fand mein Körper das richtig zum k*****, ich fand’s super.
Wir beiden Hübschen kochen uns jetzt mal nen Tee und disskutieren das aus, Du.

1 Comments:

Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Wahrscheinlich hast Du eine ganz miese emotionale Beziehung zu Schlüsseln und Türen. Innere Verweigerung gegen verschlossene Wohnungen. Da hilft nur Autosuggestion "Mein Schlüssel ist mein Freund".
Oder - wie bei mir - strategische Positionierung diverser Ersatzschlüssel an geheimen Plätzen. Fussmatte und so.

Die Müdigkeit kommt von der chronischen Hopfenvergiftung.

9:06 AM  

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