Jetzt ist sie weg...
Donnerstag abend mussten Claudi und ich unserer kleine Abschiedsrunde durch die Gemeinde, mit Dinner bei Zachary und abschliessenden Kaltschalen im Reef, etwas Zeit verzögert einläuten. Dieser feine Sonnenuntergang musste mit Sundownern auf meinem Balkon zelebriert werden.
Freitag haben wir erst noch fein am Strand abgehangen und sind dann über den längeren aber viel schöneren David Low Way gen Brisbane gekurvt. Unterwegs haben wir es und nicht nehmen lassen kurz in Castaways anzuhalten

Tja. Und am Ende der Reise stand wohl oder übel Einchecken am Airport. Nicht schön. Aber eigentlich kann ich mich echt nicht beschweren, ich bin zwei Monate hier, kenne viele nette Leute, wenn ich ausgehen will sind genug da mit denen das geht, ich habe super, herzliche und von Herzen gute Kollegen, ich werde zu Dinnerpartys und Barbies eingeladen und wenn ich irgendwas brauche (Bettzeug, Schaufel, Zelt, Telefon, Stereoanlage…) finde ich immer jemanden von dem ich mir was leihen kann. Aber Leute kennen und Menschen um sich haben, die einem wirklich nahe sind, ist doch was Anderes. Jetzt ist sie weg weg und ich bin wieder allein allein...
Samstag Morgen, bei strahlender Sonne darauf besonnen, dass es hier durchaus auch ganz fein ist. Trübe Gedanken verscheucht, mit Dingen die Spaß machen, also Brett ins Auto und ab dafür. Übrigens, bei strahlender Sonne Trübsaal blasen, geht schlicht und ergreifend nicht. Gut. Schön. Also: Danke dass Du da warst! :-)))
Mittags Scotty angerufen und zum Auto vom restlichen Sand, Algen, Salzwasser befreien, Lack ausbessern, Rostschützen etc. vorbeigefahren. Mannomann, schon beeindruckend was da noch drunter klebte, trotz Unterbodenwäsche und Hochdruckreiniger direkt nach Fraser. Quasi im Goa-styling unterm Auto...
Drei Kaffee später haben wir uns dann doch noch unters frisch getrocknete Auto gelegt und beschlossen, dass der neue Unterbodenschutz erst unmittelbar vor dem nächsten Ausflug in den Sandkasten fällig ist. Recht so.
Heute gab es das klassische Sonntagsprogramm: früh surfen, Markt und dann mal gucken. Derweil ich bei erstem Tagesordnungspunkt wieder rauspaddel, sehe ich Shawn auf seinem Brett sitzen. Ihn und seine Freundin hatte ich am Mittwoch Abend bei Robs Dinnerparty mit anschließendem Pool Turnier, auf dem größten aller Tische, kennen gelernt. Pool fand auf dem Tisch statt, nicht das Kennen lernen...
So haben wir schön nebeneinander auf unseren Brettern gesessen, geschnackt und auf Wellen gewartet. Manchmal verstummen die Gespräche mit einem Lachen und anschliessendem gezielten Paddeln mitten im Satz. Dann ergeben sich drei Varianten: a) beide haben gepaddelt wie doof und doch die Welle nicht bekommen => Lachen und weiterquatschen. b) beide haben sie bekommen => mehr Lachen und zusammen wieder rauspaddeln. c) Einer hat sie bekommen => beide Lachen, und einer freut sich, surft und paddelt wieder raus.
Um kurz nach elf musste ich aufgeben, weil mir zum Einen die Arme abgefallen sind und zum Anderen der Farmers Market um 12 zu Ende ist. Also fix, das Brett abgeduscht, ab zum Markt und mit dem Wochenvorrat an Brot und Gemüse eingedeckt. Mein Lieblingsfarmer hat mir für nächste Woche die Eröffnung der Mangosaison versprochen. Ich hab mir schonmal ne Ksite zurücklegen lassen. .
Schon lustig, ne Menge erlebt und erledigt zu haben und festzustellen: es ist man gerade viertel nach 12.
Es wartete *FREU* ein Paket aus Deutschland auf Aufmerksamkeit. Phatt viele CDs, Fotos, nen Handtuch, Buddha, Kleinkram aller Arten und Sorten. Danke!
Frisch sortiert und hoch erfreut bin ich gen Nachmittag im Nationalpark laufen gegangen, hab eauf der Runde nen Koala im Baum schlafen und Delphine in Tea Tree Bay rumhüpfensehen...

1 Comments:
Kommt doch bald wieder neuer Besuch, Silly...
Geiles Foto mit der Sprühlanze - sieht eher so aus, als hätte dich das Auto gerade eben überrollt... ;-)
Koalas sind übrigens doch echt faule Schweine!
Kommentar veröffentlichen
<< Home