Noosa Tri


Der Noosa Triathlon hat sich mittlerweile zu nem amtlichen Sportfestival ausgewachsenen. Gewonnen hat Craig Walton in 1h 48min und nen paar kaputten. Ab nach Peking.
Seine Frau, Emma Snowsill, wollte wegen immernoch halbkrank erst nicht antreten. "I just wanted finish this day like everyone else: exhausted sunburnt and heat-stroked. To make sure it feels like the weekend is finished off..." Und gewinnt.
Meine Lieblingsevents sind aber eindeutig die Eröffnungsparty letzten Donnerstag und die Abschlussparty heute. Allerdings bestätigte der Donnerstag , dass Triathleten offensichtlich mit zu den langweiligsten Spezies des Menschen gehören. Der Athlet steht rum, nippt an seinem Wasser (bitte nicht zu gut gekühlt) verzehrt keine der dargereichten ungesunden Häppchen Sushi und wartet darauf dass es 8 Uhr wird und er ins Bett darf. Dann haben wir noch Organisatoren - auch eher langweilig unterwegs weil 3 Tage Schlafentzug vor den Augen - und von all dem eher unbeeindruckte Medienmenschen, Sponsoren und allgemeine Partyverschönerer. Guter Abend.
Freitag nachmittags eines meiner fassungslos Zuguckevents: Der Open Ocean Swim. Absoluter Publikumsmagnet und zur allgemeinen Unterhaltung bläst um diese Jahreszeit spätestens ab Mittags eigentlich immer ein sturmartiger Nord- bis Nordostwind. Praktischerweise findet die Schwimmerei erst um halb 5 statt, sodass die Life Guards mit der Kombination aus orkanartigen Windböen, unkoordinierten Wellen, Strömungen und teilnehmenden Kindern bestens ausgelastet sind. Alle heil wieder an Land.


Triathlon Start heute morgen um 7.30. Geschwommen wird vom Lionspark aus im Noosa Sound, da gibts wenigstens weder Wind noch Strömung. Dafür aber jede Menge Leute. Halt so wie Lachse gegen den Strom. Meine Motivation was das Schwimmen angeht, hält sich in Grenzen.
Er hier gehörte zu den ersten 20 aus dem Wasser und somit einem der Ersten auf dem Rad. Und nach nur 62,5 Metern mit Platten liegengeblieben. Ich fand das sehr praktisch, nun weiss ich wie man nen Schlauch wechselt. Die Zeit liesse sich bestimmt verkürzen, wenn das Manöver nicht direkt vor der Tribüne durchgeführt würde. Kameraleute halten schamlos drauf, derweil der arme Kerl sich den Schlauch aus der Buxe zieht. Interessantes Transportversteck. Kommentator und Interviews bei laufendem, konzentrierten Wechsel, helfen dem Verständis des Publikums allerdings ungemein. Der Applaus nach gelungener Aktion war wahrlich verdient.
Ich geh dann gleich mal gucken ob der Athlet nach dem Rennen konumsfreudiger ist.

2 Comments:
Pah, Open Ocean Swim... das ist doch nix gegen das Neujahrsschwimmen der DLRG vom Löricker Sporthafen zur Kniebrücke!
Das mit dem Fahrradschlauch in der Buxe finde ich auch nicht schlecht. Fragt sich nur, wo der die Luftpumpe versteckt hat. Gay-Triathlon?
Triathleten sind Autisten, Egomanen, Narzissten. Und am allerschlimmsten sind die Eisenmänner und -frauen. Gegen die sind Trapistenmönche die reinsten Genussmenschen und Schwätzer. Und ein bißchen gay sayen die ja auch oft aus, in ihren hautengen Wetsuits und Tri-Tops. Trotzdem eine faszinierende Sportart.
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