Viva Colonia!
Nach diversen verpeilten organisatorischen „wo isn eigentlich?“ und „gibt’s nen Plan?“ Telefonaten, bin ich gestern Abend doch zum „hach, was isses schön in Köln“ Treffen gefahren. Heiko, Stefan und Anke waren in der Stadt und das kam so: Heiko ist vor 10 Jahren nach Südfrankreich gegangen und war zuletzt vor 3 Jahren in der Stadt. Das war Grund genug für Stefan aus Hamburg anzureisen, was wiederum Grund genug war für mich aus Düsseldorf anzureisen. Gut so.
Die Grundstimmung im Biergarten vom Essers ließ sich am besten noch mit leicht vorabendlich lediert beschreiben; so dass ich mir doch die Frage stellte ob ich nicht vielleicht noch fahren wollen würde. Nach ca. 2,5 Sekunden Bedenkzeit selbige Idee wieder verworfen, einmal quer durch Ehrenfeld und ins Rubinrot. Kölsche Bars, die sich mitten in nem Wohngebiet an irgendeiner Ecke verstecken und als Haupteinrichtungsgegenstand über eine lange Theke verfügen, haben eine ausgesprochen angenehme Ausstrahlung, denn an der Theke steht und quatscht es sich doch immer noch am Besten.
Wenn dann irgendwann alle durch sind, nimmt man noch ein bis drei mal das Kölsch aus der berühmten Brauerei „wirlich das allerletzte“, zahlt, lenkt die Schritte gen Bettstatt, atmetet Sauerstoff und kommt instantan auf die großartige Idee unterwegs noch einen Absacker zu nehmen - aber wirklich nur einen.
Praktischerweise lagen das „L“ und der Flipper quasi auf dem Heimweg…
Heute Morgen gab es zur Belohnung mittägliches chillen auf der Dachterasse meines most favourit B&Bs... Ist ein Gehimtipp, den kann ich leider nicht weitergeben, sorry!
Schön war's, vielen Dank!



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