Dienstag, November 13, 2007

A weekend in the city


Kultur, Museen, Bars, Musik, Kunst, Leute, viele bunte Leute, shoppen, rocken. Yeah! Donnerstag nen halben Tag gearbeitet, ab zu unserem Feldflughafen 'Sunshine Coast Airport' und durchgestartet nach Sydney. Bright Lights, Big City.
Sensationell zwischen Kings Cross und Paddington gewohnt. Auf der Suche nach dem Landungsbier, den geschulten Ohren gefolgt und in the 'the world' gestolpert.
Cooler Club in altem viktorianischem Gebaeude mit Killers, Editors, Strokes, British India, Kings of Leon, Panics etc. Laut und schmutzig, yes. Den Abend mit Musik hören, Bier in der Hand, konsequent stehen und Leute gucken verbracht. Yeah!!!

Bei uns aufm Dorf ist sowas nach 23.00 ja doch eher schwierig. Paranoid, wie ich bei Bedarf sein kann, hab ich in den Spiegel geguckt. Hin und wieder muss ich einfach kontrollieren ob man mir das Landei mittlerweile akut ansieht...
Samstag weiter nach Wollongong. Wollongong ist fuer Sydney das was dem Düsseldorfer sein Duisburg Marxloh oder Castrop ist. Kohle, Bergwerke, Stahlwerk, Jungs aufm Pütt, Peripherie.

Immerhin ein ausgesprochen hübsch gelegenes Stahlwerk, mit dem weite Welt versprechenden Namen: 'Port Kembla'. Apropos weite Welt: Port Kembla war vor ca. 27 Jahren, Anlass diverser business Trips meines Papas. Und trotzdem hat er mich bei meinen Visaantragsideen schwer unterstuetzt. Versteh einer die Väter ;-))) danke Papa!
Aber schöne Seiten gibts da auch. Man muss nur wissen wo, wie immer. Und wohin welche Strömung zieht. "Wer is schon so blöde, spazieren zu gehn, wenn bei Ebbe anner Emscher die Winde wehn."


Des nachmittags die Hochzeit von Kent und 'mist da hab ich doch den Namen vergessen.' Lydia? Julia? Na, so oder so ähnlich. Die Party war nett, da darf man schonmal nen Namen vergessen, woll? hüstel... Ganz großartiger Blick aus der Party Location, gute Band, kaltes 'Asahi', nette Leute, Stehparty. Yeah. Was nen Ausblick aus der Location: "Da kannse Samstach abend ein Bierchen trinken, und zwischendurch auchmal nem Schiffchen winken." Auch nicht anders als in Oberhausen.


Der frisch gebackene Bräutigam interessiert sich aber eher gar nicht für die Schiffchen. Hach wat is et schön!

Sonntag gab es für Nath Familienalarm, danke kein Bedarf. Also auf, innen Zug und ab nach Sydney. Yeah!

Sensationeller Tag mit Museum of Contemporary Art, Opera House, Hafen, Kunst, China Town, Harbour Bridge, Kultur, shoppen, Fuesse platt. Yeah!



Fazit: Hätte ich mal sowas von viel früher machen sollen. Macht nix. Mach ich ab jetzt einfach öfters.

4 Comments:

Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Ein Club! EIn Club! Mit richtiger Musik! Muss ja eine Offenbarung für dich gewesen sein. Schickes Brautkleid übrigens. Respekt. Mit Goldkante?

5:03 PM  
Anonymous Anonym said...

ole said...
maenner und frauen haben einfach ein grundsaetzlich unterschiedliches temperaturempfinden. kerl im shirt, frau im parka mit kuschelkragen. ist hier auch nicht anders. und das ist auch gut so...

9:29 AM  
Anonymous Anonym said...

Mir ist bis nicht aufgefallen, wie sehr die Oper in Sydney einer Narrenkappe ähnelt. Hatte der Architekt rheinische Wurzeln?

Also Wollongong mag ja Pütt sein aber es hat definitiv mehr Meer und weniger Ruhr und das ist ja ein gewaltiger Pluspunkt. Außerdem klingt „Wollongong“ besser als „Duisburg-Ruhrort” oder „Castrop-Rauxel“.

9:11 AM  
Blogger myglobalsoul said...

@Steini: Ich leb aufm Land. nicht wirklich, quasi uebrtragen. Club-und Musiktechnische Diaspora. Find mal nen Club mit guter Mukke in Domburg oder im bayrischen Wald.
Ich denk ernsthaft darueber nach einen aufzumachen.
@Ole: waer bei mir ja auch komisch wenns anders waer. Frierpitter united.
@Edler: Ich schmeiss mich weg! Du hast ja Recht! Unn wenn dat Troemmelsche jeht...

7:15 AM  

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