tea trea bay
Was war die Woche noch? Donnerstag Abend hat Rob mich mitgeschleppt zu ner feinen Weinprobe, Petaluma Wines South Australia. Ich habe mich mal wieder in freudiger Erwartung, planlos meinem Schicksal hingegeben und da ich für Golf ungefähr genauso viel Zeit übrig habe wie für Cricket, sagte mir Noosa Springs natürlich auch eher nix. Folglich war ich doch leicht überrascht als die Fahrt in Noosa Springs am Golfclub endete, ich hatte eher an ne nette Bar, Weinkeller oder Hafenkneipe gedacht…
Landschaftlich gar hübsch gelegen, sind sie ja doch meistens sehr, allerdings weckt dieses totale Grün mit kleinen Hügeln und Sandkästen einen frühkindlichen Spiel- und Rumras-trieb, der sich nur schwer unterdrücken lässt.
Sunset auf der Terrasse mit Croser, anschließendes gar ausgezeichnetes Dinner mit diversen weißen und roten (Favoriten: Petaluma Croser und Petaluma Coonawarra), lustigen Gesprächen, lustigeren Leuten und irgendwann war dann mal gut mit gediegen, denn in der Bar gab’s kaltes Corona. Das perlt.
Keine Fotos, nur nen link: www.noosasprings.com.au
Letzte Woche war nur windig und sowas von keine Wellen, dass es total Wurst war wie hoch man hinausklettert um welche zu erspähen, da war nix zu holen.
Und wenn dann so was hier:

Für Samstag waren endlich mal wieder Wellen vorher gesagt und so hat Pico beschlossen mich Samstag Morgen in die Geheimnisse von Tea Tree Bay einzuführen. Traumhaft schön, aus dem Wasser sieht man kein Haus, nur Felsen, Wasser und unendliches Grün.
Bislang habe ich mich da nicht hingetraut, siehe Felsen rechts, Felsen im Wasser, wo keine Felsen sind, sind Steine, und wenn da Wellen sind, sind sie gerne groß und obendrein kommt das Line up, dem an der Wilden Maus recht nahe. Schluck.
Das Foto hier ist von letzter Woche: keine Wellen aber Steine…
Nun denn todesmutig um 6:50 auf dem rappelsvollen Parkplatz eingefunden, aber es gibt hier ja genug Leute die Samstags morgens um kurz vor 7 schon wieder wegfahren.


Brett untern Arm und fröhlich quatschend die viertel Stunde durch den Wald gen Tree Tea Bay gewandert. Angekommen, Wellen gesehen, geschluckt, über die Felsen navigiert, geschluckt, rausgepaddelt und mich mit Pico an meiner Seite doch erstaunlich gut gefühlt. Nicht dass der auch nur ansatzweise irgendwas machen könnte, falls mir ne große Welle den Hintern verhauen und ne Salzwasser Magenspülung verpassen wollte, aber egal. Zumindest ist sie Wahrscheinlichkeit beim rauspaddeln von einem der reinkommenden ca. 50 großen Jungs im line up, harpuniert zu werden, zu zweit geringer.
Aber was ein unfassbarer Adrenalinschuss drauf zu sein!
Mit dieser Kraft, einer kleinen Kanonenkugel gleich, abzuheben und was ein langer Ritt! UAAAHHH! Der erste Breaking Point ist hinter dem kleinen Felsvorsprung auf rechts außen und wenn sie groß und kraftvoll genug war, geht’s die ganze Strecke. Hammer!
Nach vielen weiteren der Art war Tea Tree für heute gebongt.
Abends wollte ich ja unbedingt noch mal, aber da ich die Arme einfach nicht mehr hoch bekommen habe, war da nix zu holen.
Stattdessen den Sunset Surfern in little cove zugeschaut.

1 Comments:
Hang ten, Baby!
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